Hangar #3

 

Der Hangar #3, von ehemals fünf Hangars auf dem Eschborner Einsatzhafen, wurde im Krieg am schwersten beschädigt. Dennoch sind heute noch einige Teile davon sichtbar, die mit etwas Fantasie einen Hangar erkennen lassen.

Als Vergleich hat man den zudem noch den baugleichen Hangar #4, der dagegen auch heute noch in einem guten Zustand ist.

 

Abb.1:

Die Abbildung 1und 2 zeigen den westlichen Gebäudeflügel von diesem ehemaligen Hangar, in dem sich Wirtschaftsräume und Stuben befanden. Die Fensteröffnungen sind auf dieser Seite mit Blick in die ehemalige Flugzeughalle gerichtet.

 

In den senkrechten Schächten waren die Stahlträger eingelassen, die das Hallendach trugen. Sie wurden damals bei der Demontage vom Dach ebenfalls entfernt. 

(siehe auch Base Gym)

 

Das verrostete Rohr diente als Kamin und wurde erst zu Zeiten der Funkstelle eingebaut. Damals hatte eine Familie diesen Gebäudeteil bewohnt.

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 

Abb.2:

Die Abbildung zeigt den gleichen Gebäudeteil von oben. Wie man sieht, ist von der obersten Geschossdecke fast ausschließlich der Ringanker aus Stahlbeton erhalten geblieben. Die Zwischensegmente sind bereits eingefallen.

Ganz links befindet sich das Treppenhaus. Durch die Türöffnung gelangte man in die Flugzeughalle. In dem Gebäude selbst war im ersten Stock in den 70er Jahren noch ein großes Wandbild aufgemalt, das zwei Reiter im Kampf auf ihren Pferden gezeigt hat. Eines davon war ein großer Schimmel.

Einige die sich das Gebäude zu früheren Zeiten angesehen haben, werden sich noch daran erinnern. (siehe Abb.3 und Abb.2 in Bilder)

 

Auch dieses Gebäude ist mittlerweile stark einsturzgefährdet. 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 

Abb.3: Das Wandgemälde im Treppenhaus von Hangar #3, so wie es 1975 noch zu erkennen war. Wann es genau entstanden ist, konnte bisher noch nicht geklärt werden.

 

 

 

 

Bildquelle: © Jürgen Zapf, Messel(ca. 1975)

Das Bild wurde freundlicherweise von Jürgen Zapf zur Verfügung gestellt.

 

 

Abb.4: Im Erdgeschoss des westlichen Gebäudes ist deutlich der Verfall zu sehen.

 

 

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 

Abb.5: Das Bild zeigt die beiden verbliebenen äußeren Gebäudeteile des Hangars. Links der westliche und rechts den östliche Flügel.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 

Abb.6: Die Laufschiene vom ehemaligen Tor von Hangar #3.

 

 

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

Abb.7: Die Reste des verbliebenen Ringankers vom Dach des östlichen Gebäudeteils.

 

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 

Zu Abb.4-7:

Die Abbildung 5 zeigt die beiden äußeren Gebäudeflügel des Hangars. Der hintere, einstöckige Gebäudeteil ist bereits vor längerer Zeit kollabiert. Der rechte Gebäudeflügel ist deutlich kürzer. Er war beim Bombenangriff 1944 stark beschädigt worden. (siehe Abb.Y Eschborn Air Base)

Zwischen den Gebäuden befand sich das freitragende Hallendach. Verschlossen wurde der Hangar mit einem segmentierten Hallentor. Im Boden eingelassen findet man noch die Laufschiene. (siehe Abb.6) In Abb.7 sieht man den betonierten Ringanker vom Dach des rechten, bzw. östlichen Gebäudeteils. 

 

Abb.8:

Der Blick aus der ehemaligen Mitte von Hangar #3 in Richtung Vorfeld.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 
 

Das folgende Video zeigt den Bereich von Hangar #3 aus der Vogelperspektive.

 

Vid.1:

Videoquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2016)

 

 

Abb.9:

Der hintere, einstöckige Teil des Hangars, der die west- und östlichen Gebäudeflügel verbunden hat ist schon lange eingestürzt.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2020)

 

Abb.10:

Vom hinteren Teil des Hangars ist nur noch ein Trümmerberg übrig.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2021)

 

Abb.11:

Der Verfall schreitet voran. Einblick in den östlichen Gebäudeflügel. Er wurde zu Zeiten der Funkstelle von den Bewohnern als "Keller" bezeichnet und auch so genutzt. 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de (2020)

 

 

Quellen:

National Archives and Records Administration 

J. Lenhart, Informationen

Jürgen Zapf, Messel

 

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