Heute

 

Das Arboretum deckt heute einen Großteil von dem Gelände des ehemaligen deutschen Einsatzhafens ab. Etwa 80 Jahre nachdem einst mit der Planung des Flugplatzes begonnen wurde, findet man auf dem weitläufigen Gelände noch immer stille Zeugen von damals.

Es lassen sich wegen fehlender Informationen zwar nicht mehr alle Ein-, Aus- und Umbauten einer bestimmten Epoche zuordnen, aber dennoch sind einige interessante Bilder entstanden, die auf dieser Seite zu finden sind.
 

Hangar #3

 

Abb.4:

Die Abbildungen 4, 5 und 6 zeigen den nordwestlichen Gebäudeflügel von diesem ehemaligen Hangar, in dem sich Wirtschaftsräume und Stuben befanden. Die Fensteröffnungen sind auf dieser Seite mit Blick in die ehemalige Flugzeughalle gerichtet.

 

In den senkrechten Schächten, waren die Stahlträger eingelassen die das Hallendach trugen. Sie wurden damals bei der Demontage vom Dach ebenfalls entfernt. 

(siehe auch Base Gym)

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Abb.5:

Die Abbildung zeigt den gleichen Gebäudeteil von oben. Wie man sieht ist von der obersten Geschossdecke fast ausschließlich der Ringanker aus Stahlbeton erhalten geblieben. Die Zwischensegmente sind bereits eingefallen.

Ganz links befindet sich das Treppenhaus. Durch die Türöffnung gelangte man in die Flugzeughalle. In dem Gebäude selbst war im ersten Stock in den 70er Jahren noch ein großes Wandbild aufgemalt, das zwei Reiter im Kampf auf ihren Pferden gezeigt hat. Eines davon war ein großer Schimmel.

Einige die sich das Gebäude zu früheren Zeiten angesehen haben, werden sich noch daran erinnern. (siehe Abb.5a und Abb.2 in Bilder)

 

Auch dieses Gebäude ist mittlerweile stark einsturzgefährdet. 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

 

Abb.5a zeigt das Wandgemälde in Hangar #3, so wie es 1975 noch zu erkennen war.

 

 

 

 

Bildquelle: © Jürgen Zapf, Messel

Das Bild wurde freundlicherweise von Jürgen Zapf zur Verfügung gestellt.

 

 

Abb.6-9:

Die Abb.7 zeigt die beiden äußeren Gebäudeflügel des Hangars. Der hintere, einstöckige Gebäudeteil ist bereits vor längerer Zeit kollabiert.

Zwischen den Gebäuden befand sich das freitragende Hallendach. Verschlossen wurde der Hangar mit einem segmentierten Hallentor. Im Boden eingelassen findet man noch die Laufschiene. (siehe Abb.8) In Abb.9 sieht man den betonierten Ringanker vom Dach des rechten Gebäudeteils. 

 

Bildquellen: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Abb.9a:

Der Blick aus der ehemaligen Mitte von Hangar #3 in Richtung Vorfeld.

 

Bildquellen: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

 

Hangar #4

 

Hangar #4 mit den baulichen Veränderungen die damals beim Umbau zu einer Empfangsstelle entstanden sind und bis heute erhalten sind.

 

 

Abb.15:

Der ehemalige Hangar #4 aus der Vogelperspektive im September 2016.
 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Betriebsraum

 

Die folgenden Bilder (Abb.16a-16d) zeigen den unterirdischen Betriebsraum, der beim Umbau zur Empfangsstelle links vor dem Hangar errichtet wurde und mit denen zur Kühlung der Empfänger notwendigen Geräten ausgestattet war.

Abb.16a-16d zeigen den unterirdischen Betriebsraum

 

Der größte Teil der Kabel ist mittlerweile von Kabeldieben gestohlen worden.

Überflüssigerweise wurde der Keller auch noch dazu genutzt die Isolierung abzubrennen, um so an das wertvolle Kupfer zu gelangen. Unter anderem sind die Räume deshalb heute so stark verrußt.

(siehe auch Funkstelle Eschborn "Der Umbau zur Funk- Empfangsstelle" 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Kabeltunnel

 

Die nachfolgenden Abbildungen, Abb.: 17a-17c zeigen den begehbaren Kabeltunnel der zur Durchführung der Kabel von den Empfängern bis hin zu den Antennen genutzt wurde. Der unterirdische Gang ist ca. 80 Meter lang und verläuft unter dem gesamten Hangar #4 hindurch.

Überall auf dem Boden findet man heute nur noch die Reste vom Installationsmaterial und Isolierungen der Kabel. Auch hier sind die Kabel entwendet worden.

Abb.17a-17c:

Die Überreste der Einbauten unter dem ehemaligen Hangar 4#, die im Verlauf des Umbaus zur Funkstelle Eschborn entstanden sind. 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Neue Büros

 

Beim Umbau des Hangars zur Empfangsstelle wurden in den vorderen Teil der Halle Büros eingebaut. Dazu wurde das Tor entfernt, Wände und Zwischendecken eingezogen um so kleine Büros mit Fenster in den Innenraum und nach draußen zu schaffen. 

 

Abb.23: Blick auf die nachträglich eingebaute Fassade von Hangar #4. Von oben kann man die Zwischendecke über den neu entstandenen Büros im 1.Stock sehen.

 

 

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Abb.24: Im Inneren des Hangars entstanden Büros mit Blick in den verbleibenden Teil der Halle. Die beeindruckende Dachkonstruktion des Hallendachs ist dagegen noch unverändert.

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Abb.25: Ein Loch in der oberen Zwischenddecke gibt den Blick auf die Originalträger des Hallendaches frei.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

 

 

Abb.26: Die Abbildung zeigt den neu entstandenen Flur im 1. Stock mit Zugang zu den innen- und außenliegenden Büros.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Hangar #5

 

Abb.1-3:

Rundbau der Flugaufsicht mit Blick auf das Vorfeld. Der Anbau gehört zu dem in der Abbildung 2 bezeichneten Hangar #5, im Abschnitt "Die Zerstörung".

 

Das Gebäude selbst ist mittlerweile stark einsturzgefährdet. 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Ursprünglich waren alle Rundbauten an den Hangars zweigeschossig. Im Frühjahr 1945, zum Zeitpunkt der Besetzung durch die Amerikaner war auch an diesem Bau das 1. Obergeschoss noch erhalten.

Auf Bildern aus dem Jahre 1949 sieht man, dass zu diesem Zeitpunkt dann alle verbliebenen Rundbauten an den Hangars bis auf Erdgeschossebene zurückgebaut waren.

 

Abb.3a-3c zeigt weitere Ansichten von Hangar #5

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Flugfeld

 

Abb.10a: Auf dem Bild kann man noch deutlich die Parkpositionen oder sogenannte "Dispersal Areas" erkennen, die von den Amerikanern beim Ausbau des Flugplatzes angelegt wurdenSie sind hier mit Pfeilen gekennzeichnet und sind von der Vegetation etwas dunkler. Die Aufnahme stammt vom Juni 2015, aber auch heute zeichnen sich je nach Jahreszeit die Flächen mehr oder weniger deutlich ab. 

Vor Ort kann man zu jeder Zeit feststellen, dass die Flächen etwas höher und ebener sind als der Rest des Geländes.

 

Bildquelle: Google Earth

 

Abb.10b: Die Markierungen in der Abbildung zeigen den gleichen Bereich wie in Abb.10a aus einer anderen Perspektive. Auf dem Bild kann man etwas undeutlicher die gleichen Parkpositionen erkennen.

Das Bild wurde im Januar 2018 aufgenommen.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Abb.10c: Auch heute findet man noch Reste von Luftlandeblechen aus dem Boden ragen. Damit waren Rollwege-, Parkpositionen und die Start- und Landebahn belegt worden.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Als Vergleich sieht man in Abb.8 auf der Seite ALG-74 wie dieser Bereich seinerzeit angelegt wurde.

 

Bunker / Splitterschutz

 

Abb.11:

Die Abbildung zeigt eine sogenannte Splitterschutzzelle, die auch als Einmannbunker bezeichnet werden. Diese Splitterschutzzelle ist kaum beschädigt und bis heute sehr gut erhalten.

 

*Der Bunker steht auf dem Kopf. Am unteren Rand kann man den Absatz für das fehlende "Kegeldach" erkennen. Es müsste sich hierbei um den Typ "Hume" handeln.

 

*Vielen Dank an den Betreiber der Seite sachsenschiene.net für diese Information.

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Ein weiterer gut erhaltener Bunker befindet sich auf dem ehemaligen Flugplatzgelände, im Bereich des späteren Camp Eschborn. (Abb.: 11a-11c) Er wurde von der US Army bis zuletzt als Betriebsraum genutzt. Es gibt einige Hinweise das der Bunker bereits zu Kriegszeiten auf dem Flugplatz errichtet wurde und im Krieg als Schutzraum oder gesicherte Lagerstätte diente.

 

Heute befinden sich im Inneren neben einem Tank, noch eine von den Amerikanern installierte Pumpe, die wahrscheinlich zum Betrieb der Waschanlage für die Trucks genutzt wurde, die sich hier einst in unmittelbarer Nähe befand.

 

Abb.11a

Die Abbildung zeigt den aus dem Boden ragenden rückwärtige Teil des geschützten Zugangs.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Abb.11b

Zugang zum ehemaligen Bunker.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Abb.11c

Unterirdischer Schutzraum, der zuletzt von der US Army eingerichtet und genutzt wurde.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Bombenkrater

 

Abb.12:

Bei dem Angriff am 15. August 1944 wurde unter anderem das betonierte Vorfeld beschädigt. Vor dem Hangar #5, im Mittelpunkt des Kreises, ist auf dem Bild ein Bombenkrater zu erkennen. Der Krater wurde später von den Amerikanern aufgefüllt und mit Beton verschlossen.

 

Bildquelle: 8th USAAF, NARA

 

 

Abb.13:

So sieht die Stelle heute aus. Durch Löcher in der Betonplatte wachsen Sträucher und decken fast den ganzen Breich des ehemaligen Bombenkraters ab.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Abb.14:

Die Betonplatte ist aufgebrochen und die darunterliegende Erde abgesackt.
 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

 

Fahrzeughalle

 

Abb.18:

Die Abbilung zeigt die Fahrzeughalle heute. Sie ist aktuell noch immer in Benutzung.

Der betonierte Vorplatz und die Zufahrt hat heute noch die gleiche Form wie zu Kriegszeiten.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Abb.19:

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme der Fahrzeughalle von 1945. (schwarzer Rahmen) Das Gebäude war seinerzeit beim Bombenangriff durch mindestens einen Treffer beschädigt worden und dann ausgebrannt. Der Steinbau selbst war nur an der Längsseite im Bereich der mittleren Tore beschädigt worden. (siehe auch Die Zerstörung)

 

Bildquelle: 8th USAAF, NARA

 

 

Abb.20:

Die Abbilung zeigt einen Teil der Fahrzeughalle aus einer anderen Perspektive.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

Löschwasserbecken

 

Abb.21: Das Löschwasserbecken in der Nähe von Hangar 4# hat die Zeit bis heute unbeschadet überstanden.

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

Abb.22: Das gleiche Becken aus der Vogelperspektive.

 

 

Bildquelle: © Autor, fliegerhorst-eschborn.de

 

 

Drainage / Kanalisation

 

 

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Quellen:

Betreiber der Seite sachsenschiene.net

National Archives and Records Administration 

Google Earth

Jürgen Zapf, Messel

 

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